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Wir erfahren aus den Zeitungen, wie der IS Kindersoldaten macht. Die Methode ist simpel und erfolgreich. Die Kinder werden von ihrer Familie isoliert und man hämmert ihnen ein, dass der Islam ihr wirkliches Zuhause sei. Fast spielerisch bringt man ihnen das Kriegsspiel bei. Sie lernen Waffen handhaben, auf Menschen zu schießen und sich als Selbstmordattentäter in die Luft zu sprengen. Die Schulung wird ständig mit Koranversen begleitet. Alles wird so hingestellt, als sei es ein großes Abenteuerspiel. Das mögen die Kinder.

Um das Mitgefühl für andere Menschen völlig wegzuwischen, werden die Kinder gezwungen, sich öffentliche Hinrichtungen anzusehen. Sie “üben” die Hinrichtungen dann beim Spiel miteinander. Um Schuldgefühle zu verhindern, werden sie nach einer Hinrichtung am Schlafen gehindert, damit Albträume das Gesehene nicht mit negativen Gefühlen verbinden. Zusätzlich werden ihnen Vergnügungen erlaubt, die in ihrem normalen Alltag verboten sind. Das ist dann als Belohnung für das tapfere Hinsehen gedacht. Es ist also eine ganze Palette von Maßnahmen, die alle dazu führen, das Mitgefühl aus dem Herzen “herauszuspielen”. Die Folge ist, dass jedes Mitgefühl für ihre späteren Opfer erlischt. Alles geschieht angeblich zur Ehre und nach dem Willen Allahs!

Nun ist so eine Indoktrination im Kindesalter durchaus prägend. Ob diese Menschen sich je wieder als Mitmenschen fühlen können, ist sehr fraglich. Aber sie sind ja nicht die Einzigen, die der Eradikation des Mitgefühls zum Opfer fallen.

Was spielen viele unserer Kinder und Jugendlichen in Deutschland, in der westlichen Welt? Sie spielen das Töten von Menschen im Kinderzimmer, später in Computerspielen! Und was sehen sie im Fernsehen und im Internet? Mord, Totschlag und Krieg. Und alles geschieht auch hier spielerisch. (“Führen Sie den Krieg auf der ganzen Welt. World of Arms.“ So wirbt der Windows Store für ein Spiel.) Sie machen eigentlich nichts anderes, als die Kinder des IS. Man spielt sich das Mitgefühl aus dem Herzen, man macht das Gewissen unempfindlich. Dabei verliert man, wie Beispiele von Amok laufenden Jugendliche zeigen, die Hemmung, Menschen zu töten. Und sitzen dann diese Kinder als junge Männer in einem Panzer oder im Flugzeug, dann haben sie vor sich einen Bildschirm mit Zieleinrichtung und einen Joystick. Ein Druck auf den “Joystick” und ein Mensch oder ein Gebäude sind nicht mehr. Die Schreie der Opfer werden nicht gehört, und Gedanken um sie braucht man sich nicht zu machen, weil das Gewissen schweigt und das Mitgefühl nicht mehr vorhanden ist. Man tut seinen Job. Danach mag man zu seiner Familie zurückkehren, sein Bier trinken und den Rasen schneiden.

Und wir sehen in der ganzen Welt die “Erziehung zum Töten“. Es gibt ca. eine halbe Million Kindersoldaten in über 140 Ländern! Besonders totalitäre Staaten greifen sich die Kinder, weil sie leicht formbar und leicht zu verführen sind. In den Händen der Verantwortlichen sind sie der Ton, aus dem die jetzigen und künftigen Mörder geformt werden.

Was dann noch kommen kann, ist wirklich apokalyptisch! Die düsteren Bilder des letzten Bibelbuches werden sich erfüllen. Die Voraussetzungen dafür sind weltweit vorhanden. Unsere Geschichte hat ein Ende! Sie hat ein Ende, um einer besseren Welt Platz zu machen. Das ist meine Hoffnung und mein ganz persönlicher Glaube. Diese bessere Welt aber wird nicht durch den Menschen verwirklicht werden, sie ist die Erfüllung der uralten Bitte an Gott: “Dein Königreich komme!” Und dann wird sich eine Prophezeiung aus dem Buch Jesaja erfüllen:

„Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Speere zu Winzermessern schmieden. Keine Nation wird gegen eine andere das Schwert erheben. Sie werden den Krieg nicht mehr lernen.“ (Jesaja 2:4)

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